Nach unserer Ankunft am Sankt-Johann-Nepomuk-Museum in Plattling wurden wir zunächst freundlich von Günther Rösch, dem 1. Vorsitzenden des gleichnamigen Vereins, empfangen.

Im Ausstellungsraum berichtete dieser von der Bedeutung des Heiligen Johannes von Nepomuk, der bis heute als „Brückenheiliger“ sowie Patron des Beichtgeheimnisses bekannt ist. Herr Rösch ging genauer auf die verschiedenen Lebensabschnitte und einschneidenden Momente im Leben des Schutzpatrons ein. Dabei war er mit vollstem Elan bei der Sache und belegte jedes genannte Ereignis mit der entsprechenden Jahreszahl.

Anschließend nannte Günther Rösch interessante Fakten über die im Raum stehenden Statuen des Johannes von Nepomuk, sowie deren Herkunft und informierte uns über die Erkennung des Heiligen durch seine Attribute. Bei Johannes Nepomuk wären dies ein Sternenkranz um den Kopf, ein Kreuz und ein Palmzweig, wobei er manchmal aber auch mit einer Zunge in der Hand dargestellt wird, um die Verschwiegenheit beim Beichtgeheimnis auszudrücken. Herr Rösch beendete seinen Vortrag zu diesem Thema, indem er noch Informationen zu einer Reliquienmonstranz anführte.

In einem anderen Gebäude erfuhren wir mehr über die Geschichte Plattlings und hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen. Abschließend berichtete uns Günther Rösch von starken Hochwassern im Plattlinger Raum, führte dazu sehr interessante Informationen an und zeigte sogar einen Mammutstoßzahn, der wegen seines Alters in lichtdurchlässiges Material gegossen ist, sodass er nicht zerstört werden kann.

Zum Schluss gab es noch einen kleinen Flyer über das Museum, sodass wir am Ende der Führung wieder ein bisschen schlauer waren. Vielen Dank, auch für das Erfrischungsgetränk am Ende, an Günther Rösch für die interessanten Ausführungen.

 

Text: Stefan Urmann, 8 a            Bilder: Elisabeth Reimer