Die Klassen 7b und 7d begaben sich Anfang der Woche auf eine Exkursion zur Isarmündung.

Am dortigen Informationszentrum startete für die Schüler und ihre Lehrkräfte eine Führung auf dem Naturlehrpfad. Gebietsbetreuer Thomas Schoger-Ohnweiler zeigte dabei viele eigentlich alltägliche Schätze, die aber leider in heimischen Gärten kaum noch vorkommen. „Zu viel Rasen, zu wenig blühende Pflanzen und ungezähmte Natur“ sei ein Grund für das Artensterben, nicht nur bei den Bienen.

Die fleißigen Honigbienen waren die Stars des zweiten Teils der Erkundungsfahrt. Nach dem faszinierenden 3-D-Kurzfilm „Das Leben ist (K)ein Honigschlecken“ sprach das Plattlinger Imker-Urgestein Theo Günthner über sein Hobby. Dass die Honigbiene ein zutiefst friedliches Tier ist, konnten die Schülerinnen und Schüler live beobachten. Selbst als Theo Günthner sie samt der Wabe hochhob und die Tiere sanft abschüttelte um ihnen anschließend den Honig zu stibitzen, blieben sie ganz gelassen und gingen nicht zum Angriff über. „Wichtig ist es, selbst ruhig zu bleiben“, erklärte der Bienenfreund.

Günthners Ehefrau Luise und ihr Team zeigten dann, wie die Waben geschleudert werden um an den Honig zu kommen. Bei der abschließenden Verkostung mit dem frisch geschleuderten Honig sah man viele glückliche Gesichter. Die Organisatorin der Fahrt, Biologielehrerin Agnes Bauer, ließ sich ihr Butterbrot mit Honig ebenso schmecken wie die begeisterten Siebtklässler.

Text und Bilder: Stephan Bosl