Genussvoll die Welt „fair-ändern“
500 kostenlose Fairtrade-Bananen wurden an der Realschule verteilt!
Bei einer Pausenaktion in Kooperation mit der Fairtrade-Lenkungsgruppe der Stadt Plattling bekam jede Schülerin und jeder Schüler eine kostenlose Fairtrade-Banane geschenkt. Heidi Koschollek und Andreas Bergmann von der Fairtrade-Lenkungsgruppe Plattling, die Ethiklehrerin Anita Goller, die in dieser Fairtrade-Gruppe das Bindeglied zwischen Stadt und Schule mitwirkt, sowie Neunt- und Zehntklässler der Ethikklasse verteilten im Forum Fairtrade-Bananen. Der Andrang und damit der Genuss waren groß.

Dank der Poster, die in der Ethikklasse 9/10 im Rahmen einer Sequenz zum Thema Verantwortung, Gerechtigkeit und ethischem Konsum entstanden waren, konnte jeder verstehen: Fair gehandelte Bananen schmecken doppelt gut! Denn wenn die Arbeiter auf den Plantagen und ihren Familien ein fairer Lohn und sichere Arbeitsbedingungen gegeben werden, wenn Kinderarbeit verboten ist und mit der Umwelt nachhaltig umgegangen wird, dann können wir mit gutem Gewissen genießen – und durch bewusste Kaufentscheidungen diesen fairen Handel stärken und damit mehr Gerechtigkeit in der Welt schaffen.

In den verschiedensten Fächern war schon in der Woche vor der Aktion fairer mit unfairem Handel verglichen worden. Fächer wie Geografie, Wirtschaft, Geschichte, Religion, Ethik und Deutsch boten Anknüpfungspunkte. Die Schüler waren von manchen Zahlen überrascht, zum Bespiel über die Zusammensetzung des Bananenpreises: Die Arbeiter auf den Plantagen bekommen nur 6,7%, der Supermarkt hier in Deutschland 34,6%! Das sind für die Arbeiter gerade einmal 1,34 Cent pro Banane, die im Supermarkt 20 Cent kostet (Quelle: Misereor).

Dieses Wissen um faire und unfaire Handelspraktiken packten die Schülerinnen und Schüler der Ethikklasse 9/10 eindrucksvoll in teenagergerechte Slogans: „Peel the truth!“, konnte man da lesen. „Iss wie jemand, der die Zukunft checkt! Go fair! “, fasste Amira Tudor die Macht des Verbrauchers zusammen. „Deine Wahl, ihre Zukunft. Fair steht dir besser!“, erkannte Sofie Zemfirov auf ihrem Poster und machte damit so manchem Schüler seine Verantwortung bewusst. Amira Tudor rief deshalb auf ihrem Plakat dazu auf: „Sei nicht basic. Mach´s besser!“

Die Pausenaktion zeigte auf diese Weise allen: Handeln für eine gerechtere Welt fängt bei jedem täglich im Kleinen an und ist lecker!

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