Unser Trinkwasserbrunnen ist eingeweiht

In einer kleinen Feierstunde gab Hochwürden Karl Raster unserem Trinkwasserbrunnen den kirchlichen Segen. 

Gutes, klares Waldwasser – ab sofort steht es allen an unserer Schule kostenfrei zur Verfügung. Nach dem amtlichen (einer unbedenklichen Wasserprobe) bekam der Brunnen nun auch den kirchlichen Segen gespendet und ist ab sofort in Betrieb.

In ihren Grußworten gingen Schulleiterin Waltraud Eder und Landrat Bernd Sibler auf die Bedeutung des klaren Lebenssaftes ein. Als „gesündestes Lebensmittel“ und „längst nicht überall selbstverständlich verfügbar“ stellten sie den Wert von Wasser heraus. Sibler, der zugleich den Verbandsvorsitz bei „Waldwasser“ innehat, verwies auf die Rolle der Politik bei Entscheidungen im öffentlichen Raum. „Wir machen das für euch“, sprach er die anwesenden Schülerinnen und Schüler direkt an.

Werkleiter Stefan Kopp von den Wasserwerken Plattling war ebenfalls vor Ort und zeigte sich sehr zufrieden mit der Umsetzung des Trinkwasserbrunnens an der Realschule. Der Werkleiter von „Waldwasser“, Dipl. Ing. Hermann Gruber, betonte die außerordentliche Qualität des Wassers und versicherte, dass man den Brunnen mit moderner Technik versorgt habe und weiterhin regelmäßig warten werde.

Die Verbindung von Granit und Bronze bezeichnete Bildhauerin Edel Maria Göpfert als archaisch und kraftvoll. Sie hatte den Brunnen angefertigt und bekam dafür von allen Seiten Lob und Respekt ausgesprochen. Der Granit stammt übrigens aus einem Steinbruch namens „Paradies“ – wenn das mal kein gutes Omen ist! Dezent und stilvoll füge sich das Kunstobjekt in seine Funktion, so Schulleiterin Eder, die auf die eingearbeiteten Gingko-Blätter hinwies. „Ein Lebensbaum, passend zum regen Leben an unserer Schule.“

Vor den Augen ausgewählter Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG von Frau Goller schritt Stiftskanonikus em. Karl Raster dann zur Tat. Mit rührenden Worten verglich er unsere Schülerinnen und Schüler mit „Jungbrunnen“, die nun diesen Brunnen nutzen könnten. Er ermutigte sie, aus ihrem Leben „etwas Großes“ zu machen. Ein gemeinsames „Vater Unser“ schloss den Rahmen einer familiären Einweihung.

Die Klasse 9b hatte dazu im Geographieunterricht bei Frau Sander eine Ausstellung erstellt, die bei allen Gästen großen Anklang fand und noch weiterhin im Forum der Schule, gleich neben dem Mittagsraum, besucht werden kann.

Und natürlich wollten alle sofort ein Glas des klaren Waldwassers probieren, wie auch Schülersprecher Ignatz Böttcher…

 

Mehr Bilder von der Einweihung gibt es in der Galerie:

Text und Bilder: S. Bosl