Faires Dankeschön, Weltbienentag, Himbeeren, Nachtkerzen und Fledermäuse– Neues von der Umwelt-AG
Eine Bio-Fairtrade-Schokolade, die sogar noch das Klima schützt, gehüllt in eine Banderole mit einem von Freya Kirchberger (6b) gemalten Bild– das ist seit Kurzem das nachhaltige Dankeschön unserer Schule an alle Referenten und Gäste.
Und mit dieser Schokolade hält man dann ein Produkt echter Kooperation in Händen: Freyas vom Rotary Club preisgekröntes Bild, das den guten Umgang mit unserer Welt thematisiert und im Kunstunterricht bei Margit Radlinger-Rauch entstanden ist; grafisch eingebunden und inhaltlich gestaltet von der Kunstlehrerin Eva Barton in Zusammenarbeit mit Anita Goller, der Leiterin der Umwelt-AG; schließlich liebevoll verpackt von den Schülerinnen und Schülern der Umwelt-AG – so eine Schokolade gibt es nur an unserer Realschule, die dieses Jahr zum zehnten Mal in Folge als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres Projekt mit kulinarisch-nachhaltigem Mehrwert war die Anlage einer Himbeerplantage im Schulgarten. Himbeerstauden sind den ganzen Sommer über willkommene Nahrungsquelle für Bienen und Wildbienen und sie liefern monatelang süße, vitaminreiche, leckere Früchte. Pünktlich zum UN-Weltbienentag am 20 Mai waren die Himbeeren in der Erde, gepflanzt und gemulcht von den Naturbegeisterten in der Umwelt-AG, die schon lange begriffen haben, wie wunderbar alles auf dieser Welt zusammenhängt.


A propos Zusammenhang: Im Schulgarten gibt es ab dieser Woche auch Nachtkerzen, die mit ihren in der Nacht sich öffnenden gelben Blüten Nachtfalter anlocken. Bei uns ist also auch nachts das Insektenbuffet gedeckt. Die Nachtfalter wiederum locken Fledermäuse an, die nachts auf Nahrungssuche gehen und natürlich dann auch gleich die Steckmücken fressen, die sich in die Nähe des Schulhauses wagen.
Wo werden die Fledermäuse tagsüber Unterschlupf finden? In den Fledermausquartieren, die auch wieder aus einer gelungenen Kooperation hervorgegangen sind: Hubert Feldmeier vom Förderverein, gelernter Schreiner, schenkte uns Holz und schnitt es zu. Eine Werkklasse von Frau Barton bohrte millimetergenau Löcher. Die Umwelt-AG baute schließlich alles zusammen und deckte das Dach mit Dachpappe ein.

Gemeinsam handeln, um an einer guten Zukunft für die Welt mitzuarbeiten – das passt wunderbar zu einem der zwei diesjährigen Umweltschul-Themen: „Eine gutes Leben für alle!“
Text und Bilder: A. Goller
























