Theoretisch und praktisch ließen sich Eltern und Schüler der fünften Klassen über “brain food” informieren.

Die schlechte Nachricht zuerst: Essen alleine macht nicht schlau. Dass man die Gehirnleistung durch sinnvolle Ernährung aber deutlich verbessern kann, war eine der Kernaussagen von Diplom-Ökotrophologin Christa Katzdobler von der AOK Deggendorf. Sie informierte am Dienstagabend im Vorfeld des Klassenelternabends interessierte Mamas und Papas über Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft. “Oft ist auch das, was auf den ersten Blick gesund wirken will, mit sehr viel Zucker versetzt und damit absolut ungesund”, warnte sie die Anwesenden.

Zum Vorbeugen gegen das “Vormittagstief” in der Schule empfahl sie: Ein Frühstück mit Ballaststoffen und mit nicht zu viel Zucker, kleine Zwischenmahlzeiten – z.B. als “schlaue Pause” – und öfter mal einen großen Schluck Wasser. Dieses steht an der Schule durch den Wasserspender jederzeit kostenlos zur Verfügung.

Schulleiter Karl-Heinz Mathy bedankte sich mit einem Strauß Blumen bei Frau Katzdobler und kündigte den Eltern das Programm an, dass ihre Kinder am Folgetag erwarten sollte.

Christa Katzdobler und ihre Kollegin Monika Rengsberger verbrachten jeweils eine Doppelstunde bei jeder fünften Klasse. Dabei wurde gute, lernförderliche Ernährung thematisiert und danach mit Unterstützung von Frau Bauer im Selbstversuch ausprobiert. Die Fünftklässler hatten jede Mange Spaß dabei, und die “gesunde Pause” schmeckte allen ausgezeichnet!

Text und Bilder: Stephan Bosl