Schulchronik von 2008 bis 2012
| 2009 |
Januar bis Februar April/Mai
Auf Grund des neuen Übertrittverfahrens wollen 155 Grundschüler an unsere Schule wechseln. 110 Schülerinnen und Schüler erfüllten die Bedingungen , sodass wir im nächsten Schuljahr wieder vier fünfte Klassen bilden und insgesamt 22 Klassen haben. Der Seminarraum wird Klassenzimmer.
Juni/Juli
Die letzten Wochen gestalteten sich wegen der Vielfalt der Projekte und Aktivitäten als sehr abwechslungsreich und arbeitsintensiv. Theaterabend und das Sommerfest waren besondere Höhepunkte, nicht zu vergessen die Prämierung zur i.s.i.-Schule. Bei der feierlichen Preisverleihung in München überreichte uns Staatssekretär Marcel Huber die Ehrenurkunde für den 3. Platz beim i.s.i.-Wettbewerb 2009. Wir dürfen uns nun i.s.i.-Schule nennen und das i.s.i.-Logo verwenden. Diese Auszeichnung war ein würdiger Abschluss dieses überaus intensiven und auch erfolgreichen Schuljahres.
In der Laudatio hieß es: „Welcher Geist an dieser Schule weht, das spürt der Besucher schon in der Aula: Ein Fluggerät - gebaut nach den Plänen von Leonardo da Vinci und frei schwebend über dem Pausenraum - offenbart die Freude am Experimentieren, die Offenheit für das Ungewöhnliche und die Sensibilität für das Künstlerische. So verwundert es auch nicht, dass jährliche Kunstwochen ebenso zum Standardprogramm gehören wie Projekttage zu den verschiedensten gesellschaftlichen Problemen. Der Unterricht setzt auf Modernität und Qualität, besonders jedoch auf die Eigenaktivität der Schüler. Überhaupt fasziniert, dass es eine beeindruckende Vielzahl an Arbeitsgruppen gibt. Kein Wunder, dass sich die Schüler dort gut aufgehoben fühlen."
|
|
2009 |
Das Schuljahr 2009/10 – in Ruhe arbeiten und die Unterrichtsqualität verbessern Michaela Schabel |
| 2010 2011 |
Das Schuljahr 2010/11 – Gelassenheit trotz Raumnot, den Fokus auf die Weiterentwicklung der „Individualisierung“ Mit 625 Schülern und 24 Klassen reichen die Klassenzimmer trotz der Umfunktionierung der Ausweichräume, des Seminar- und Zeichensaals nicht mehr. Eine Klasse muss wandern. Bei inzwischen 48 Kollegen es auch im Lehrerzimmer eng. Gesellschaftliche Veränderungen, neue Übertrittsregelungen, schulrechtliche Neuerungen halten uns auf Trab. Größtes Gebot ist deshalb, Gelassenheit und Optimismus trotz mancher Engpässe zu bewahren und Erreichtes zu pflegen September Schwerpunkte „MINT-Fächer“ Die Wirtschaft sucht nach qualifizierten Arbeitskräften im MINT-Bereich, das heißt in den Fächern Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften und Technik. Wir reagieren und erarbeiten ein schulinternes MINT-Profil. In diesem Jahr bieten wir deshalb zwei neue Wahlfächer an: „Robotik“ und „Natur und Technik“. Gleichzeitig wird eine kleine Forschergruppe für „Schüler experimentieren“ ins Leben gerufen. September 2011 - Ein neuer Sound - „Saxophon“ Ein helles, freundliches Schulhaus, ein sehr engagiertes Kollegium, Schüler, die gern in unsere Schule gehen, „eine Schule, die Freude macht“, so unser Motto. Dazu haben wir nun auch den passenden Sound. Durch die finanzielle Unterstützung von Elternbeirat und Förderverein konnten wir acht Saxophone kaufen. Zusammen mit der Schulband – Gitarristen, Schlagzeugern und unseren Sängerinnen - kommt nun zuweilen musikalische Euphorie in unser Schulhaus. Dezember 2011 Schüleraustausch mit „Frankreich“ Nach langen Recherchen konnten wir endlich eine französische Partnerschule finden. Dem Besuch der französischen Schüler aus Vittel folgt im Frühling der Gegenbesuch. Schüler und Lehrer sind begeistert. Mit diesem attraktiven Zusatzangebot hoffen wir das Interesse für die sprachliche Wahlpflichtfächergruppe unserer Schule zu stärken. Februar 2011 Schwerpunkt „bilingual“ Nachdem wir durch bilinguale Geschichtssequenzen in den letzten beiden Jahren sehr positive Erfahrungen gemacht haben, bauen wir unser bilinguales Konzept aus und nehmen am Modellversuch „bilingualer Unterricht“ in den Fächern Erdkunde und Geschichte teil. Die Schüler haben ab Herbst drei statt zwei Erdkunde- bzw. Geschichtsstunden, wobei eine nachmittags erfolgt. In allen drei Stunden erfolgt der Unterricht in Englisch. So bekommen unsere „Bilis“ pro Woche 75% mehr Sprachtraining, was sich mit Sicherheit sehr positiv auf die Sprachfähigkeit in Englisch auswirken wird. Die interessierten Schüler der 6. Klassen werden in einem halbjährigen Englischkurs bis zu den großen Ferien auf den „bilingualen Unterricht“ vorbereitet. Thema Individualisierung: „Hausaufgabenkultur“ und „Lerntagebücher Hausaufgaben zu machen sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Immer mehr Schüler drücken sich vor den Hausaufgaben. Um faulen Schülern individuell auf die Beine zu helfen, entwickeln wir ein klares Konzept : Vergessene Hausaufgaben fordern wir durch Nacharbeiten ein, und zwar am Freitag nach dem Unterricht. Wer drei Nacharbeiten hat, also neun Mal die Hausaufgaben nicht gemacht hat, bekommt eine Ordnungsmaßnahme. Bei weiteren zwei Nacharbeiten erfolgt eine verschärfte Ordnungsmaßnahme. Hilft dies immer noch nicht, betreuen wir einzelne Schüler über „Setting on Report“ ganz individuell, ein Konzept, das wir im vergangenen Schuljahr entwickelt haben, um Schüler auf den Weg zu mehr Pflichtbewusstsein zu bringen. Mit der probeweisen Einführung von Lerntagebüchern wollen wir den Schülern der 5. und 6. Klassen ein größeres Bewusstsein für die eigenen Lernprozesse vermitteln. Sie sollen erkennen, was sie können, welche Inhalte noch Schwierigkeiten machen, welche Methoden sie verweden. Bei unterschiedlichsten Wettbewerben vorne platziert So erfolgreich waren unsere Schülerteams noch nie. Schon die erste Teilnahme bei „Schüler experimentieren“ brachte einen Sonderpreis ein. Unsere Badmintonmädchen glänzten wieder als bayerische Vizemeister. Unser Reitteam machte zum ersten Mal beim bayerischen Landesturnier mit und überraschte mit einem ersten Platz. Das Kunstprojekt unserer Werkschüler wurde innerhalb des Wettbewerbs „Kunst im Gleichklang der mir Natur“ in Kooperation mit dem Skulpturengarten Grattersdorf mit dem ersten Platz geehrt. Dieses Jahr zeigt einmal mehr, wie wir das Schulprofil unserer Conrad-Graf-Preysing Realschule, kontinuierlich weiterentwickeln. Cagaparasa, die Chance in der Gemeinschaft mit Phantasie für die Realität ein selbstständiger Bürger zu werden. Natürlich gibt es immer wieder Probleme, aber insgesamt ist unsere Schule eine „Schule, die Freude macht.“ Michaela Schabel Schulleiterin |
| 2011 | |



















Links und Downloads
