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Schulchronik von 2008 bis 2012




2009

Januar bis Februar

Nicht alle Schüler sind so fleißig, wie wir uns das wünschen. In überaus vielen Beratungsgesprächen versuchen wir Schülern und Eltern klar zu machen, wo die Probleme liegen. Wir helfen durch noch mehr Förderunterricht und Lerntutoren.

Gleichzeitig motivieren wir die Schüler durch ein breites Spektrum von Unterrichtsprojekten und Schulveranstaltungen  (siehe unter „aktuell“ und  Schuljahr 2007/08)

Bayern über alles! Das Motto unserer diesjährigen Faschingsparty zeigt die Heimatverbundenheit unserer Schüler und Lehrer.


März

Zum ersten Mal können die Schüler der Klasse 9c eine Schulaufgabe durch eine Präsentation ersetzen. Die besten Arbeiten dieses fächerübergreifenden Projekts werden öffentlich präsentiert.

Auch am „Tag der offenen Tür“ gehen wir neue Wege. Weil wir keine falschen Erwartungen wecken wollen, verzichten wir auf die üblichen Aktionen. Schüler und Eltern müssen sich bewusst sein, dass Leistung, Fleiß, Ausdauer und ein höfliches Sozialverhalten die Basis für den Unterricht sind. Gerade die neuen Unterrichtsmethoden erfordern ein rücksichtsvolles Verhalten, Interesse an der Sache und zielgerichtete Ausdauer. Eine ruhige Lernatmosphäre ist die Basis für einen effektiven Unterricht.  

Nebenbei noch am i.s.i. teilzunehmen war gar nicht so easy. Der Wettbewerb „Innere Schulentwicklung Innovationspreis“ verlangt im Vorfeld eine ausführliche Präsentationsmappe, damit für eine Begutachtung vor Ort ausgesucht wird. Unsere fast 100seitige Broschüre schien die Jury neugierig gemacht zu haben. Fünf Experten aus dem Kultusministerium, der Wirtschaft, der Eltern- und Schülerschaft überprüften einen Vormittag lang durch Unterrichtsbesuche und Gespräche, ob Unterrichtsmethoden und Schulleben den innovativen Maßstäben des Wettbewerbs entsprechen. Wir werden sehen.

April/Mai
 
Auf Grund des neuen Übertrittverfahrens wollen 155 Grundschüler an unsere Schule wechseln. 110 Schülerinnen und Schüler erfüllten die Bedingungen , sodass wir im nächsten Schuljahr wieder vier fünfte Klassen bilden und insgesamt 22 Klassen haben. Der Seminarraum wird Klassenzimmer.
 
Juni/Juli
 
Die letzten Wochen gestalteten sich wegen der Vielfalt der Projekte und Aktivitäten als sehr abwechslungsreich und arbeitsintensiv. Theaterabend und das Sommerfest waren besondere Höhepunkte, nicht zu vergessen die Prämierung zur i.s.i.-Schule. Bei der feierlichen Preisverleihung in München überreichte uns Staatssekretär Marcel Huber die Ehrenurkunde für den 3. Platz beim i.s.i.-Wettbewerb 2009. Wir dürfen uns nun i.s.i.-Schule nennen und das i.s.i.-Logo verwenden. Diese Auszeichnung war ein würdiger Abschluss dieses überaus intensiven und auch erfolgreichen Schuljahres. 
 

In der Laudatio hieß es:
„Welcher Geist an dieser Schule weht, das spürt der Besucher schon in der Aula: Ein Fluggerät - gebaut nach den Plänen von Leonardo da Vinci und frei schwebend über dem Pausenraum - offenbart die Freude am Experimentieren, die Offenheit für das Ungewöhnliche und die Sensibilität für das Künstlerische. So verwundert es auch nicht, dass jährliche Kunstwochen ebenso zum Standardprogramm gehören wie Projekttage zu den verschiedensten gesellschaftlichen Problemen. Der Unterricht setzt auf Modernität und Qualität, besonders jedoch auf die Eigenaktivität der Schüler. Überhaupt fasziniert, dass es eine beeindruckende Vielzahl an Arbeitsgruppen gibt. Kein Wunder, dass sich die Schüler dort gut aufgehoben fühlen."
 

 

2009
2010

Das Schuljahr 2009/10 – in Ruhe arbeiten und die Unterrichtsqualität verbessern

Nach vier überaus intensiven Schuljahren begreifen wir dieses Schuljahr als Jahr der Konsolidierung. Viel haben wir erreicht. Externe Evaluation und die Prämierung zur i.s.i.-Schule (siehe Juli 2009)  bestätigten von außen, dass unsere pädagogische Arbeit auch von außen sehr positiv gesehen wird.
Es gilt  das erreichte Niveau zu halten und in Ruhe Schritt für Schritt die Unterrichtsqualität immer noch ein Stück weiterzuentwickeln
Mit 587 Schülern  stoßen wir an die Grenzen unserer räumlichen Kapazitäten. Entsprechend hat sich das Kollegium auf 46 Kollegen erweitert.

Neu: „Setting on Report“
Trotz zahlreicher Förderstunden fallen die Notendurchschnitte einiger Schüler in den Keller. Die Hausaufgabenkultur lässt sehr zu wünschen übrig. Um den Schülern zu helfen, eine bessere Arbeitshaltung zu entwickeln, führen wir  „Setting on Report“ ein. Im Einvernehmen mit den betroffenen Eltern fordern wir 14 Tage lang von besonders hausaufgabenresistenten Schüler eine ganz exakte Buchführung ein. Täglich müssen diese Schüler von der Schulleitung vor dem Unterricht einen Report, ein Formblatt abholen, auf dem der entsprechende Fachlehrer gegenzeichnet, ob Hausaufgaben gemacht wurden, Arbeitsmaterialien, Mitarbeit und Disziplin in Ordnung waren. Auch die Eltern müssen zu Hause täglich gegenzeichnen. Sobald sich Nachlässigkeiten einschleichen, gibt es einen Tag, maximal eine Woche Verlängerung. Durch „Setting on Report“ wird Schülern, aber auch Eltern bewusst, in welchen Bereichen mehr schulisches Engagement erfolgen muss, wo sich Verhaltensweisen ändern müssen. Schüler, die „Setting on Report“ sind, bauen ein neues Selbstwertgefühl auf, wenn sie diese Zeit erfolgreich absolvieren.
Ändert sich  die Arbeitshaltung nicht, setzen wir uns mit dem Schüler bzw. der Schülerin und den Eltern an den runden Tisch, um über den künftigen Bildungsweg zu beraten. 

Neu: Hausaufgabentutoren im Rahmen der offenen Ganztagesbetreuung

Auf Anregung von Frau Teresa Schwitz, unserer neuen Sozialpädagogin, führen wir „Hausaufgabentutoren“ ein, um die Qualität unserer offenen Ganztagesbetreuung zu verbessern. Jeweils zwei Schüler aus den höheren Jahrgangsstufen betreuen die Hausaufgaben. Das Konzept erweist sich in der Praxis als überaus erfolgreich.

Prominenz an unserer Schule
Leseförderung ist uns ein großes Anliegen. Deshalb luden wir Prominente vor Ort ein, aus ihren Lieblingsbüchern zu lesen. Interessiert lauschten die fünften Klassen MdL Bernd Sibler, Bürgermeister Erich Schmid, Dritten Bürgermeister Roman Fischer, Stadträtin Kornelia Klingbeil und Lukas Meinzinger, unserem Lesesieger vom letztjährigen schulinternen Lesewettbewerb. 
Georg Hackl, dreifacher Olympiasieger im Rennrodeln, war zu Gast bei unseren 10. Klassen. Seine Einstellung zu Leistung und seine sympathische Art hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. 

Noch mehr sportliche Aktivitäten
Mit einem Völkerballturnier für die 5. und 6. Klassen vor Weihnachten und einem Beachvolleyballturnier für alle Jahrgangsstufen zu Schuljahresende brachte die Fachschaft Sport neue Facetten in unser sportliches Schulprofil.

Michaela Schabel
Schulleiterin

2010
2011
Das Schuljahr 2010/11 – Gelassenheit trotz Raumnot, den Fokus auf die Weiterentwicklung der „Individualisierung“

Mit 625 Schülern und 24 Klassen reichen die Klassenzimmer trotz der Umfunktionierung der Ausweichräume, des Seminar- und Zeichensaals nicht mehr. Eine Klasse muss wandern. Bei inzwischen 48 Kollegen es auch im Lehrerzimmer eng. Gesellschaftliche Veränderungen, neue Übertrittsregelungen, schulrechtliche Neuerungen halten uns auf Trab.  Größtes Gebot ist deshalb, Gelassenheit und Optimismus trotz mancher Engpässe zu bewahren und Erreichtes zu pflegen 

September Schwerpunkte „MINT-Fächer“

Die Wirtschaft sucht nach qualifizierten Arbeitskräften im MINT-Bereich, das heißt in den Fächern Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften und Technik. Wir reagieren und erarbeiten ein schulinternes MINT-Profil. In diesem Jahr bieten wir deshalb  zwei neue Wahlfächer an: „Robotik“ und „Natur und Technik“. Gleichzeitig wird  eine kleine Forschergruppe für „Schüler experimentieren“ ins Leben gerufen.

September 2011 - Ein neuer Sound - „Saxophon“

Ein helles, freundliches Schulhaus, ein sehr engagiertes Kollegium, Schüler, die gern in unsere Schule gehen, „eine Schule, die Freude macht“, so unser Motto. Dazu haben wir nun  auch den passenden Sound. Durch die finanzielle Unterstützung von Elternbeirat und Förderverein konnten wir acht Saxophone kaufen. Zusammen mit der Schulband – Gitarristen, Schlagzeugern und unseren Sängerinnen -  kommt nun zuweilen musikalische Euphorie in unser Schulhaus. 

Dezember 2011 Schüleraustausch mit „Frankreich“

Nach langen Recherchen konnten wir endlich eine französische Partnerschule finden. Dem Besuch der französischen Schüler aus Vittel  folgt im Frühling der Gegenbesuch. Schüler und Lehrer sind begeistert. Mit diesem attraktiven Zusatzangebot hoffen wir das Interesse für die  sprachliche Wahlpflichtfächergruppe unserer Schule zu stärken.

Februar 2011   Schwerpunkt „bilingual“

Nachdem wir durch bilinguale Geschichtssequenzen in den letzten beiden Jahren sehr positive Erfahrungen gemacht haben, bauen wir unser bilinguales  Konzept aus und nehmen am Modellversuch „bilingualer Unterricht“ in den Fächern Erdkunde und Geschichte teil. Die Schüler haben ab Herbst drei statt zwei Erdkunde- bzw. Geschichtsstunden, wobei eine nachmittags erfolgt. In allen drei Stunden erfolgt der Unterricht in Englisch. So bekommen unsere „Bilis“  pro Woche 75% mehr Sprachtraining, was sich mit Sicherheit sehr positiv auf die Sprachfähigkeit in Englisch auswirken wird. Die interessierten Schüler der 6. Klassen werden in einem halbjährigen Englischkurs bis zu den großen Ferien auf den „bilingualen Unterricht“ vorbereitet.

Thema Individualisierung:  „Hausaufgabenkultur“ und „Lerntagebücher

Hausaufgaben zu machen sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Immer mehr Schüler drücken sich vor den Hausaufgaben. Um faulen Schülern individuell auf die Beine zu helfen, entwickeln wir ein klares Konzept : Vergessene Hausaufgaben fordern wir durch Nacharbeiten ein, und zwar am Freitag nach dem Unterricht. Wer drei Nacharbeiten hat, also neun Mal die Hausaufgaben nicht gemacht hat, bekommt eine Ordnungsmaßnahme. Bei weiteren zwei Nacharbeiten erfolgt eine verschärfte Ordnungsmaßnahme. Hilft dies immer noch nicht, betreuen wir einzelne Schüler über „Setting on Report“ ganz individuell, ein Konzept, das wir im vergangenen Schuljahr entwickelt haben, um Schüler auf den Weg zu mehr Pflichtbewusstsein zu bringen.
Mit der probeweisen Einführung von Lerntagebüchern wollen wir den Schülern der 5. und 6. Klassen ein größeres Bewusstsein für die eigenen Lernprozesse vermitteln. Sie sollen erkennen, was sie können, welche Inhalte noch Schwierigkeiten machen, welche Methoden sie verweden.

Bei unterschiedlichsten Wettbewerben vorne platziert 

So erfolgreich waren unsere Schülerteams noch nie. Schon die erste Teilnahme bei „Schüler experimentieren“ brachte einen Sonderpreis ein. Unsere Badmintonmädchen glänzten wieder als bayerische Vizemeister. Unser Reitteam machte zum ersten Mal beim bayerischen Landesturnier mit und überraschte mit einem ersten Platz. Das Kunstprojekt unserer Werkschüler wurde innerhalb des Wettbewerbs „Kunst im Gleichklang der mir Natur“ in Kooperation mit dem Skulpturengarten Grattersdorf mit dem ersten Platz geehrt.
Dieses Jahr zeigt einmal mehr, wie wir das Schulprofil unserer Conrad-Graf-Preysing Realschule, kontinuierlich weiterentwickeln. Cagaparasa, die Chance in der Gemeinschaft mit Phantasie für die Realität ein selbstständiger Bürger zu werden. Natürlich gibt es immer wieder Probleme, aber insgesamt ist unsere  Schule eine „Schule, die Freude macht.“

Michaela Schabel
Schulleiterin

2011  
   
Links und Downloads

» Übertritt und Aufnahme an die Realschule (Check)
» Bildungswege nach der RS
» Realschulordnung - RSO
» Elternbriefe 2011-20112
» Wahlfächer 2011-2012
» Einkaufsliste (PDF)
» Werbung im Jahresbericht

Bildergalerie

» Englandfahrt 2011
» SMV-Fasching 2011
» Tag d. off.Tür 2010
» Parisfahrt 2009
» Theaterabend Febr. 2008
» Einweihungsfeier Okt 2007
» Neubau v. R. Scharf  2007
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