Berufsberatung an der CGPRS

Andrea Haller, Berufsberaterin
Agentur für Arbeit Deggendorf
Hindenburgstr. 32-34
94469 Deggendorf
Tel.: 01801 555-111
Email: deggendorf.ausbildungsvermittlung@arbeitsagentur.de
Beratungstermine:
- nach tel. Anmeldung
in der Agentur für Arbeit, Deggendorf, Hindenburgstr. 34
oder an der Realschule
Kurzinformationen:
- im Rahmen der Schulsprechstunde (Anmeldeliste bei Fr. Pammer!)
- im BIZ Deggendorf (Hindenburgstraße 34)
- telefonisch
- per Email: Deggendorf.BIZ@arbeitsagentur.de
Termine der Berufsberatung:
| Wichtige Internetadressen zur Berufswahl: |
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| www.arbeitsagentur.de |
Infos über Berufe, Stellenbörse |
| www.planet-beruf.de |
Infos über Berufe, Bewerbung, ... |
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www.lpa.bayern.de |
Ausbildung mittlerer nicht-technischer Dienst / Beamten-laufbahn (Nur Online Anmeldung möglich!) |
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Termine und Anmeldung FOS Deggendorf |
Berufsberatung durch Frau Haller an der Conrad-Graf-Preysing-Realschule:
„Wie geht es nach dem Realschulabschluss weiter?“ Diese Frage beschäftigt derzeit die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Conrad-Graf-Preysing-Realschule in Plattling. Andrea Haller, die zuständige Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit in Deggendorf, referierte am Donnerstag im Anschluss an den Elternabend vor rund 140 Eltern über dieses Thema.
In ihrem Vortrag ging die Berufsexpertin im Überblick auf das aktuelle Verhältnis zwischen Bewerbern und Ausbildungsstellen in den unterschiedlichen Berufssparten in der Region ein. Erfreulich für die Schüler ist, dass in der Region Deggendorf immer noch ein deutlicher Überhang an Stellen verzeichnet werden kann. Die Anforderungen an die Qualifikation der Bewerber, die von den Unternehmen gefordert werden, steigen jedoch zunehmend von Jahr zu Jahr, so die die Referentin.

„Ob FOS, Fachakademie, Öffentlicher Dienst, Berufsfachschule, DBFH oder der Übertritt auf das Gymnasium, die Möglichkeiten, die einem Schüler mit Abschluss der Realschule hat, sind vielfältig!“, so die Referentin. Selbstverständlich sollten die Bewerber neben guten Noten und einer positiven Zeugnisbemerkung auch mit guten Umfangsformen und den so genannten „soft skills“ glänzen können. Optimal auf die Berufswahl vorbereiten kann sich ein Schüler durch das Absolvieren von Praktika, bei „Tagen oder offenen Türe“, Jobmessen oder bei der gezielten Recherche im Internet.
Auf der Suche nach dem richtigen Beruf werden Schüler und Eltern also nicht nur durch die Lehrkräfte der Realschule unterstützt, sondern auch von den Angeboten der Bundesagentur für Arbeit in Form von Broschüren, Beratungsgesprächen oder Vorträgen. Jeden Monat findet dazu an der Realschule Plattling ein Sprechtag der Bundesagentur für Arbeit statt, den die Schüler nach Anmeldung besuchen können.
Der Monat Februar steht schließlich für die 9. Klassen der Realschule ganz im Zeichen der Berufswahlvorbereitung. Externe Referenten werden zum Bewerbungstraining anwesend sein, die Teilnahme an einem Assessmentcenter wird ermöglicht. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler mit der Unterstützung von Andrea Haller die Möglichkeit verschiedene Techniken zur Berufswahlvorbereitung am PC auszuprobieren.
Katrin Pammer
Berufsberatung durch Frau Kaineder an der Conrad-Graf-Preysing-Realschule in der Presse:
Quelle: Passauer Neue Presse vom 15.02.2007
Bewerber müssen „weiche Faktoren“ haben
Soziale Kompetenzen sind für den Bewerbungserfolg enorm wichtig - Realschüler bekamen Einblick in die Praxis

von Norman Zellmer
Plattling. Soziale Kompetenzen - beim Berufseinstieg spielen sie eine immer größere Rolle. Personalchefs orientieren sich nicht mehr allein nur an Noten, Praktika und Sprachkenntnissen. Auch an persönlichen und sozialen Fähigkeiten werden die Bewerber gemessen. Plattlinger Realschüler haben einen Einblick in die Berufswelt gewinnen können
Fachwissen, Einser, Hospitanzen, Fremdsprachen - dass diese Kriterien über den Erfolg des Berufseinstiegs entscheiden, ist eine sprichwörtliche Bauernregel. Immer mehr fordern Personalchefs Fähigkeiten, die sich ein Bewerber im Laufe seiner Aus- und Schulbil-
dung „nebenbei“ angeeignet hat - die so genannten „soft skills“, weiche Faktoren. Sie lassen sich mit Schlagwörtern wie Teamgeist, Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und Durchsetzungsfähigkeit umschreiben.
„Soft skills“ ebnen dem Bewerber zwar den Weg zum Arbeitsplatz, „die Definition dieser ’weichen Faktoren’ ist aber vielfältig“, erklärt Martina Heim, Leiterin der „Career Services“ an der Fachhochschule (FH) Deggendorf. Geradezu diffus: Für den einen Personalverantwortlichen gehören zu sozialen Kompetenzen Motivation, Höflichkeit, Freundlichkeit, aber auch mitunter Umgangsformen, rhetorische Fähigkeiten und Selbstständigkeit dazu. Jede Berufsgruppe verlangt bestimmte „soft skills“.
Für Monika Wagner, Teamleiterin bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur Deggendorf, sind auch Praktika und Fremdsprachenkenntnisse wichtig, die nach gängigem Bild die „hard skills“, also die fachlichen Kompetenzen bzw. die klassische Berufsausbildung umfassen. Aus dem, was ein Bewerber schon alles gemacht habe, und aus den kurzen Bemerkungen im Zeugnis, ließe sich „zwischen den Zeilen“ einiges zur Persönlichkeit herauslesen.
Die Zeilen des Lehrers sind auch für Hefele-Chefin Annemarie Stumpf wichtig. Noten machen etwa die Hälfte des Erfolges aus. „Ein Durchschnittszeugnis ist mir lieber, als ein einseitiges“, betont die Geschäftsfrau, die jährlich rund 40 Bewerbungsmappen beurteilt. In Gruppen- und Einzelgespräch erfährt sie von den Bewerbern, mit welcher Motivation sie eine Ausbildungsstelle suchen, ob sie höflich und freundlich sind und sich in eine Gemeinschaft einfügen können. Über die Eltern der Bewerber lernt sie das soziale Umfeld kennen.
„Eigentlich haben die sozialen Kompetenzen immer schon ’ne Rolle gespielt“, weiß Agentur-Mitarbeiterin Monika Wagner. Früher habe man sich eben als Chef gefragt, ob das ein „anständiger Bursche“ sei, heute frage man nach sozialen Kompetenzen. Diese können die Bewerber in Seminaren und Trainingsstunden lernen.
An der FH Deggendorf können Studenten aus bis zu 15 Seminaren auswählen, um sich auf Bewerbung und Berufseinstieg intensiv vorzubereiten. „Die Kurse sind voll“, berichtet Martina Heim. Sie organisiert die Veranstaltungen zu Bewerbungsmappe, Vorstellungsgespräch und Einstellungstest. Den letzten Schliff können sich angehende Akademiker mit dem „Business-Knigge“ bei einem Geschäftsessen holen.
Geübt werden kann aber auch schon viel früher.Zwar haben die Neuntklässler der Realschule Plattling noch eineinhalb Jahre bis zum Abschluss vor sich, „aber bereits da sollte man anfangen mit den Bewerbungen“, meint Konrektorin Anneliese Eder. Christina Kaineder, Berufsberaterin der Arbeitsagentur in Deggendorf, bestätigt: Große Firmen schreiben die Stellen frühzeitig aus. Bei einem Training in der Schule konnten die Jugendlichen erfahren, was ein Bewerbungstest ist und wie ein Vorstellungsgespräch abläuft. Damit die Bewerbung auch zu einer Lehrstelle führt und die Zeit nach der Schule nicht zu einer „Leerstelle“ im Lebenslauf wird, konnten die Schüler an drei Tagen mit Personalreferenten aus der Wirtschaft und Mitarbeitern der Arbeitsagentur sprechen und bekamen Tipps aus der Praxis mit auf den Weg.
„Wir wollen den Schülern die Angst nehmen“, führt Personalreferentin Kerstin Hommel von UPS aus. Die Schüler seien teils sehr gut informiert: „Wir sind positiv überrascht!“ Überzeugt haben die Jugendlichen bei einem schriftlichen 50-Minuten-Test, der zeigen soll, dass sie unter Druck arbeiten können. Das Ergebnis: „Potenzielle Bewerber - fast nur Einser und Zweier“, bewertet UPS-Personalkauffrau Tania Gromoll.
„In Sachen soziale Kompetenz sehe ich keine Defizite“ lobt Berufsberaterin Christina Kaineder die Realschüler. Die gebe es eher bei Jugendlichen, die aus schwierigen sozialen Milieus kommen. Die Realschüler leitete sie an, sich mit dem Inhalt der Stellenangebote intensiv auseinander zu setzen: Sie sollten ihre Stärken und Schwächen bewerten und vergleichen, ob die Anforderungen der Firma mit den eigenen Interessen und Talenten zusammenpassen. Die Realschüler wussten intuitiv, dass „soft skills“ wichtig sind, doch hatten sie noch Detailfragen: Anzug oder Jeans tragen? Hochdeutsch oder bayerischen Dialekt sprechen? Und welche Fragen dürfen Bewerber überhaupt im ersten Gespräch stellen?



















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