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Salvatorstraße 17
94447 Plattling

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Schulchronik von 1961 bis 1970




1962 Ganz überraschend wurde Anfang September 1962 der hochverdiente Gründungsdirektor der Plattlinger Mittelschule, Anton Regler, nach Gauting bei München versetzt. Konrektor Emil Kutschker übernahm die Schulleitungsgeschäfte bis zum Eintreffen eines neuen Direktors.
1963 Am 8. Januar 1963 trat Norbert Honsa seinen Dienst als Leiter der Staatlichen Mittelschule Plattling an. Er fand eine personell sehr gut ausgestattete und funktionierende Schule vor, die in ihrer Tätigkeit aber stark beeinträchtigt wurde durch die große Raumnot in dem neuen Schulgebäude. Das Haus war zwar erst 1959 fertiggestellt und bezogen worden, trotzdem entsprach es den räumlichen Anforderungen einer Mittelschule nicht ganz. Seit 1960 gab es einen Raumordnungsplan für Mittelschulen in Bayern. Die in diesem Plan vorgesehenen Klassenzimmer standen zwar zur Verfügung, aber von den geforderten zahlreichen Sonder- und Nebenräumen war nur ein sehr kleiner Teil vorhanden.
Schon im Oktober 1959, in der ersten Elternversammlung im neuen Gebäude, war der Wunsch nach einer eigenen Turnhalle geäußert worden. Aber erst Ende Juni 1963 konnte mit dem Bau der Turnhalle für die Mittelschule begonnen werden. 
1964


Mit Beginn des Schuljahres 1964/65 konnte der Turnbetrieb aufgenommen und am 17. November 1964 die Turnhalle im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht und offiziell übergeben werden.
Am 27. Oktober hatte der Sportbeauftragte des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Richard Vorhammer, die neue Turnhalle besichtigt. Da das Gelände neben dem Schulgebäude für einen Sportplatz ausreichend sei, schlug er die Planung eines sogenannten Allwetterplatzes mit einer 100-m-Laufbahn, Weit- und Hochsprunggruben, einer Kugelstoßanlage und Spielfeldern für verschiedene Ballspiele vor.
Das Architekturbüro Karl Harrer entwarf die Pläne für die Sportanlage noch im Jahre 1964. Regierungsrat Vorhammer versprach auf Anfrage der Stadt Plattling den Zuschuss für den Sportplatz für das Jahr 1966. Das war für den damals neu gewählten 1. Bürgermeister Hans Krümpel das Startzeichen. Er gab sofort die notwendigen Arbeiten an die beteiligten Firmen in Auftrag.
1966 Diese arbeiteten so rasch und pünktlich, dass die Schüler der Staatlichen Mittelschule Plattling ab September 1966 auf ihrem eigenen Platz Sport betreiben konnten. Am 8. Oktober 1966 wurde die Allwettersportanlage in feierlicher Form eröffnet und sofort in Betrieb genommen.
Mit der Errichtung der Turnhalle und dem Bau des Sportplatzes hatte sich die Möglichkeit der Mittelschule Plattling, einen erfolgreichen Turn- und Sportunterricht zu erteilen, wesentlich verbessert. Nun konnten die Schüler schon eine Minute nach dem Umziehen in der Halle oder auf dem Platz sein. Die langwierigen Märsche durch die halbe Stadt zur TSV- Turnhalle oder zur Rennbahn, die einen großen Zeitverlust bedeuteten, fielen endlich weg.
Erstmalig wurden im Schuljahr 1963/64 16 Klassen errichtet. Mit 456 Schülerinnen und Schülern war damals die Plattlinger Mittelschule die größte in Niederbayern. Die Schülerzahl stieg aber noch weiter an. 1966 zählte die Schule schon 510 Schülerinnen und Schüler.
1967 Seit Gründung der Realschule im Jahre 1951 war Emil Kutschker in Plattling tätig. Seit 1959 war er Stellvertreter des Schulleiters. 1967 musste er wegen Krankheit seinen geliebten Beruf aufgeben. Am 1. Februar 1967 wurde er in den Ruhestand versetzt.
1969 Ganz besonders groß wurde der Raummangel Schuljahren 1969/70. Damals besuchten 549 Schüler die Realschule in Plattling.
1970 Abgelöst wurde Realschulkonrektor Emil Kutschker von Realschulkonrektor Bruno Brendel, der sich aus persönlichen Gründen nach Plattling beworben hatte. Am 7.8.1970 verstarb Bruno Brendel an den Folgen eines Unfalls.
Links und Downloads

» Übertritt und Aufnahme an die Realschule (Check)
» Bildungswege nach der RS
» Realschulordnung - RSO
» Elternbriefe 2011-20112
» Wahlfächer 2011-2012
» Einkaufsliste (PDF)
» Werbung im Jahresbericht

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